Horst Gärtner

Horst Gärtner, geboren am 12. Mai 1934, begann seine motorsportlichen Laufbahn beim Trialsport mit einer Serienmaschine. 1964 war er ab September gemeinsam mit Peter Goethe Mitarbeiter der durch Bernhard Danisch nebenan neu gegründeten Firma für den Bau von Rennbooten. Dort arbeitete Horst Gärtner bis 1990. Dann ging er in Rente.

1965 baute Horst Gärtner sich sein erstes eigenes Rennboot und fuhr sein erstes Rennen 1965 in Schwerin. Den Motor erhielt er von den Ludwigsfeldern, die im Automobilwerk Ludwigsfelde Rennmotoren bauten. In den folgenden Jahren baute Gärtner jedes zweite Jahr für die Sportfreunde nach Feierabend ein Rennboot. Dafür bauten und pflegten diese seinen Motor.

Teilnahme an ca. 100 Rennen
1972 2. Platz beim internationalen Motorbootrennen in Bad Saarow in der Klasse OA (bis250 ccm)
1974 Sieg beim Großen Preis von Polen in der Klasse OA (bis250 ccm)
1978 1. Platz beim DDR-Meisterschaftslauf in Magdeburg in der Klasse OA (bis250 ccm)
1978 DDR-Meister in der Klasse OA (bis250 ccm)
5 x 3. Platz der DDR-Meisterschaft
15 Jahre fuhr er Rennen
1980 Verkauf des Gespanns an Gerhard Bedrich Gerhard Bedrich
Sein letztes Rennen fuhr Gärtner im Jahr 1980 für den noch unerfahrenden Bedrich in Baja (Ungarn) beim Pokal der sozialistischen Länder.

Horst Gärtner mit dem heutigen Klassik-Boot und der Takraf-Lackierung
(hinten Klaus Driefert)